Tage der Jüdisch Muslimischen Leitkultur vom 3. Oktober 2020 bis 9. November 2020

Verbündet handeln, aber wie? (Gespräch)

Ein Podiumsgespräch vom queerfeministischen Festival Q.kju_point in Kooperation mit den “Tagen der jüdisch-muslimischen Leitkultur”

Es erfolgt eine Übertragung der Veranstaltung durch Radio Corax.

Am 09.10.2020 ist der Anschlag auf die Synagoge und den Dönerimbiss in Halle genau ein Jahr her. Der Anschlag am 19.02.2020 in Hanau liegt in kürzerer Vergangenheit. Bei der Aufarbeitung dieser Vorfälle ist schon Vieles besprochen und diskutiert worden. Im Rahmen eines Podiumsgespräches möchten wir uns damit auseinandersetzen, wie sich Formen des Verbündet-seins gestalten lassen und wie sich das in aktivistisches und künstlerisches Handeln übertragen lässt. Mit ‚Verbündet-Sein’ bzw. ,Verbündet handeln’ meinen wir hier nicht nur das gegenseitige Unterstützen, sondern auch das Zusammenbringen verschiedener Perspektiven und das Bilden von Allianzen gegen Antifeminismus, Rassismus, Antisemitismus und weitere rechte Ideologieelemente. Wir möchten einen Raum schaffen, wo besonders auch queere Menschen zu ihren Gedanken, Emotionen und Positionen in den Austausch kommen können.

Mitwirkende:
– Anna Schapiro, Künstlerin und Autorin
– Sabrina Slipchenko, Aktivistin aus Berlin und Nebenklägerin im Prozess gegen den Attentäter von Halle
– René_ Rain Hornstein, Forscher*in, Aktivist*in u.A. zu Trans*verbündetenschaft, TIN-Rechtshilfe und internalisierter Trans*unterdrückung
– Zuher Jazmati, Fachreferent beim VBRG e.V., politischer Bildner, Campaigner, DJ, Podcaster und Dozent, @xanax_attax

Moderation: Tija Uhlig

Besondere Hinweise
Die Veranstaltung findet auf deutsch und englisch statt.

Eine Veranstaltung von Dornrosa e.V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Datum08.10.2020 19:00 bis 20:30 Uhr
VeranstaltungsortDigitale Veranstaltung (Weltweit)
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